Was ist Awareness?
Awareness bedeutet, achtsam miteinander umzugehen und individuelle Grenzen zu respektieren. Dabei ist es wichtig, sich gesellschaftlicher Diskriminierungsformen und -strukturen bewusst zu sein. Dazu gehört auch, Betroffenen zuzuhören, ihnen zu glauben und nach ihren Bedürfnissen zu handeln.
Das sind unsere 3 Grundsätze von Awareness:
1. Konsens
Individuelle Grenzen werden respektiert. Nur Ja heißt Ja.
2. Definitionsmacht
Wo eine Grenzüberschreitung beginnt, bestimmt immer die betroffene Person und sie hat das Recht zu entscheiden, wie es nach dem Vorfall weitergeht.
3. Parteilichkeit
Die Wahrnehmung der betroffenen Person wird nicht in Frage gestellt – Solidarität steht an erster Stelle.
Wie sieht es auf der Party am 27. Februar aus?
Wir wollen einen Safer Space schaffen – also einen Raum, der so diskriminierungsarm wie möglich ist. Dafür ist unser Awareness-Team ab 20 Uhr mit lila Warnwesten unterwegs.
Wir sind jederzeit für dich ansprechbar – wenn du übergriffiges Verhalten erfährst oder beobachtest, dich unwohl fühlst oder einen Rückzugsort brauchst. Alles was du mit uns teilst, behandeln wir vertraulich und handeln nach deinen Bedürfnissen.
Auf der Party gibt es einen Rückzugsraum. Dort ist eine Awareness-Person für euch ansprechbar. Der Raum ist nur über eine Stufe erreichbar.
Was wir nicht dulden:
Jegliche Form von diskriminierendem Verhalten, wie Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Ableismus, Queerfeindlichkeit und Klassismus.
Gewalt und Grenzüberschreitung jeglicher Form.
Rücksichtslosen Alkohol- und Drogenkonsum.
Disclaimer:
Wir möchten darauf hinweisen, dass wir als Team nicht bei allen diskriminierungsrelevanten Themen Erfahrungen mitbringen.
Trotz aller Bemühungen ist ein komplett sicherer Raum nicht zu garantieren.
Ziel ist es, dass wir alle aufeinander acht geben, Grenzen wahren und gemeinsame Verantwortung übernehmen!
